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Gesundheitsförderung

Sucht am Arbeitsplatz…

… ein Thema für die Arbeitssicherheit? Ganz klar, ja! Der Einfluss von berauschenden Mitteln verursacht eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Auch Medikamente, die eine psychoaktive Wirkung haben zählen dazu. Das Arbeiten unter Einfluss berauschender Substanzen als Arbeitsrisiko. Sobald Hinweise vorliegen, dass ein Beschäftigter unter akutem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten mit psychoaktiver Wirkung steht, muss der Vorgesetzten handeln. Es steht in seiner Verantwortung, zu prüfen, ob der Betroffene die Arbeit noch ohne Gefährdung für andere ausführen kann. Gemäß DGUVV1 „Grundsätze der Prävention“

Buchempfehlung der BAuA: Professioneller Umgang mit Zeit- und Leistungsdruck

Das Institut für Soziologie an der TU Chemnitz hat die Ergebnisse der Studien zum “Zeit- und Leistungsdruck” in einem Buch unter diesem Titel veröffentlicht. Es geht um die Fragen, was ist eigentlich „Zeit- und Leistungsdruck“? Wie entsteht Zeit- und Leistungsdruck, welche Folgen hat er, und wie gehen Betriebe und Beschäftigte damit um? Die Forscher formulieren Vorschläge, Empfehlungen und Leitprinzipien für einen professionellen Umgang mit dem Druck auf individueller aber auch betrieblicher Ebene. Hier finden Sie eine ausführliche Beschreibung

Psychische Belastung – Risikofaktoren

Ermittlung psychischer Belastungen! Welches sind denn nun Arbeitsumstände, die tatsächlich so negativ auf Menschen wirken können, dass sie psychisch krank werden? Professorin Renate Rau von der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg hat in ihrer Forschungsarbeit 11 Belastungsfaktoren ausgemacht, die eine Rolle spielen: geringer Handlungsspielraum hohe Arbeitsintensität geringe sozialer Unterstützung diese Faktoren sind vor allem belastend, wenn sie in Kombination auftreten. Ungleichgewicht zwischen erlebter beruflich geforderter Leistung und dafür erhaltener Belohnung/Wertschätzung (Effort-Reward-Imbalance) Überstunden, Schichtarbeit (wobei hier die Art der

Das Präventionsgesetz ist in Kraft getreten

Die Krankenkassen sollen gezielt Leistungen fördern, die den Aufbau und die Stärkung gesundheitsförderlicher Strukturen in Unternehmen unterstützen. Sie sollen unter Beteiligung der Versicherten und der Verantwortlichen für den Betrieb sowie der Betriebsärzte und der Fachkräfte für Arbeitssicherheit die gesundheitliche Situation beurteilen und Vorschläge zur Verbesserung sowie zur Stärkung der gesundheitlichen Ressourcen und Fähigkeiten entwickeln und deren Umsetzung unterstützen. Krankenkassen sind verpflichtet in ihren Satzungen festzulegen, welche Boni Arbeitgeber und Arbeitnehmer erhalten können, wenn sie Maßnahmen zur betrieblichen

betriebliche Gesundheitsförderung lohnt sich!

Die betriebliche Gesundheitsförderung hat einen ROI von 1 zu 2,7, so das Ergebnis einer Auswertung von 2400 Studien durch die Initiative Gesundheit und Arbeit. Demnach  profitieren von der betrieblichen Gesundheitsförderung Unternehmen und Beschäftigte. Neben der körperlichen verbesserte sich auch die psychische Verfassung, wobei die positive Wirkung dann besonders hoch ist, wenn die gesundheitsfördernden Programme verschiedene präventive Maßnahmen berücksichtigen. Link zum Report

Mobbing am Arbeitsplatz

Auseinandersetzungen und Konflikte am Arbeitsplatz kommen häufig vor – zwischen Kolleg(in)en genauso wie zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern. Können Konflikte nicht gelöst werden führen sie unter Umständen zu bleibender Missstimmung oder eskalieren im schlimmsten Fall zu Mobbing. Neben der gesundheitlichen Beeinträchtigung der betrofffenen Personen führt Mobbing auch zu negativen Auswirkungen auf den betrieblichen Erfolg durch Leistungseinbußen, Fluktuation und Imageverlust. Die Mobbing-Hotline Baden Württemberg bietet telefonische Erstberatung für Menschen, die sich von Mobbing betroffen fühlen und Informationen

Psychische Erkrankungen = Fehlzeiten

2013 war der Krankenstand so hoch wie seit 14 Jahren nicht mehr! Das hatte die Auswertung von Daten der 4,1 Millionen TK-Versicherten ergeben. Gründe für das Fehlen sind nach wie vor besonders oft psychische Störungen, Atemwegserkrankungen, Krankheiten des Bewegungsapparates und Verletzungen. Detaillierte Zahlen finden Sie im „TK-Gesundheitsreport 2014 – Teil 1: Arbeitsunfähigkeit“