Kontakt

Wissenswertes

Gesundheitsförderung:

das Präventionsgesetz ist in  Kraft getreten.

Die Krankenkassen sollen gezielt Leistungen fördern, die den Aufbau und die Stärkung gesundheitsförderlicher Strukturen in Unternehmen unterstützen. Sie sollen unter Beteiligung der Versicherten und der Verantwortlichen für den Betrieb sowie der Betriebsärzte und der Fachkräfte für Arbeitssicherheit die gesundheitliche Situation beurteilen und Vorschläge zur Verbesserung sowie zur Stärkung der gesundheitlichen Ressourcen und Fähigkeiten entwickeln und deren Umsetzung unterstützen.
Krankenkassen sind verpflichtet in ihren Satzungen festzulegen, welche Boni Arbeitgeber und Arbeitnehmer erhalten können, wenn sie Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung anbieten beziehungsweise in Anspruch nehmen. 

Stand: 31.07.2015
 

Arbeitsschutz:

Verantwortung des Vorgesetzten

Unfall: Absturz vom Dach

Ein Leiharbeiter verlor bei Dacharbeiten das Gleichgewicht und stürzte aufgrund unzureichender Absturzsicherungen 5,50 m in die Tiefe. Die Mängel waren kurz vorher durch den SiGeKo moniert, durch den Bauleiter jedoch nicht beseitigt worden. Der Mitarbeiter überlebte den Sturz mit zahlreiche Verletzungen und ist seither querschnittsgelähmt. Die Berufsgenossenschaft klagte auf Ersatz ihrer Aufwendungen. Aufgrund grober Fahrlässigkeit wurde der Bauleiter zur Zahlung von nahezu einer Million Euro verurteilt.
Lesen Sie mehr

Stand: 12.06.2015
 

Arbeitsschutz:

Die neue Betriebssicherheitsverordnung ist in Kraft. Das bedeutet unter anderem,

  • besondere Unfallschwerpunkte werden berücksichtigt (Instandhaltung, besondere Betriebszustände, Betriebsstörungen, Manipulationen),
  • besondere Vorgaben zur alters- und alternsgerechten Gestaltung und
  • ausdrückliche Berücksichtigung der ergonomischen und psychischen Belastungen
  • Änderungen bei der Prüfung von Arbeitsmitteln

Link zur BetrSichV

Stand: 03.06.2015
 

Gesundheitsschutz:

Die betriebliche Gesundheitsförderung hat einen ROI von 1 zu 2,7, so das Ergebnis einer Auswertung von 2400 Studien durch die Initiative Gesundheit und Arbeit. Demnach  profitieren von der betrieblichen Gesundheitsförderung Unternehmen und Beschäftigte. Neben der körperlichen verbesserte sich auch die psychische Verfassung, wobei die positive Wirkung dann besonders hoch ist, wenn die gesundheitsfördernden Programme verschiedene präventive Maßnahmen berücksichtigen.

Link zum Report

Stand 22.05.2015
 

Arbeitsschutz:

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat ein Fachbuch zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen herausgegeben. Es wendet sich vor allem an die Akteure aus der betrieblichen Praxis. Unter Berücksichtigung aller Schritte der Gefährdungsbeurteilung werden praktikable Vorgehensweisen beschrieben und Methoden sowie beispielhaft ausgewählter Instrumente und Verfahren dargestellt.

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Stand 02.04.2015
 

Brandschutz:

Die bisher in mehrere Publikationen beschriebene Ausbildung von Brandschutzbeauftragten, sind in die bundeseinheitliche Richtlinie »DGUV Information 205-003 – Aufgaben, Qualifikation, Ausbildung und Bestellung von Brandschutzbeauftragten« überführt worden. Diese ersetzt die bisherigen Veröffentlichungen BGI/GUV-I 847, VdS 3111 und vfdb 12-09/01:2009-03.

zur DGUV I 205-003

Stand 16.03.2015
 

Managementsysteme:

Zertifizierter Arbeits- und Gesundheitsschutz: OHSAS 18001 wird ISO 45001

OHSAS 18001 ist ein anerkannter Leitfaden für Arbeits- und Gesundheitsschutz-Managementsysteme. Die Internationale Organisation für Normung (ISO) hatte beschlossen, einen entsprechenden ISO-Standard zu entwickeln. Die ISO-Norm wird auf dem Leitfaden OHSAS 18001 basieren und vermutlich 2016 veröffentlicht werden und erhält die Bezeichnung ISO 45001 Occupational Health and Safety Management Systems. Die Integration des OH&S-Managementsystems in bereits bestehende Managementsysteme wird dadurch erleichtert, dass sich ISO 45001 sowie die für 2015 neu aufgelegen Normen ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 dieselbe Struktur teilen werden.

Stand: 08.02.2015
 

Gefahrgut:

Änderungen ADR 2015

Stand: 05.12.2014
 

Arbeitsschutz:

Am 20. Oktober 2014 hat die Bundesregierung im Bundeskabinett die Änderung der Arbeitsstättenverordnung(ArbStättV) beschlossen. Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist Anfang 2015 zu rechnen. Mit der Änderungsverordnung (Artikel 1) wird die ArbStättV insbesondere hinsichtlich Struktur und Inhalt an die Regelungssystematik der anderen Arbeitsschutzverordnungen angepasst.

  • Die Bildschirmarbeitsverordnung wird in die ArbStättV integriert und damit aufgelöst.
  • In die ArbStättV werden neue Vorgaben zu psychischen Belastungen bei der Arbeit aufgrund der räumlichen Bedingungen in Arbeitsstätten (Computerarbeitsplätze, Lärm, Beleuchtung, Bewegungsflächen etc.) aufgenommen.
  • Telearbeitsplätze werden wieder in die ArbStättV aufgenommen.
  • Vorschriften der Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung (Verfahren zum Nachweis der Sachkunde von Laserschutzbeauftragten) werden konkretisiert.
Stand: 02.12.2014
 

Gesundheitsförderung:

Fachtagung am 21.11.14 und 22.11.14 in  Bad Herrenalb

Tabuthema Konflikt, Chancen einer konstruktiven Konfliktbearbeitung in Unternehmen und Verwaltungen

Wenn Konflikte eskalieren, dann leiden nicht nur die Beteiligten, sondern es entstehen auch beträchtliche Kosten. Welche Chancen in einer von Fairness und Respekt geprägten betrieblichen Konfliktkultur liegen wird bei dieser Tagung thematisiert.

Flyer Fachtagung

Anmeldung zur Tagung

Stand: 13.10.14
 

Arbeitsschutz:

die Ausbildung der betrieblichen Ersthelferinnen und Ersthelfer soll ab April 2015 nach neuen Kriterien erfolgen.

Der Praxisanteil wird stärker betont
Der Zeitaufwand für die Ausbildung reduziert sich auf einen Tag
Die Fortbildung wird aufgewertet

Revision der betrieblichen Erste-Hilfe-Ausbildung

Stand: 11.10.2014
 

Arbeitsschutz:

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat die Einteilung ihrer Regelwerke geändert. Die alten Nummern und Kürzel wie BGV/GUV-V, BGI/GUV-I oder GUV-SI  wurden geänder. Durchgängig werden die Schriften in vier Kategorien eingeteilt werden: DGUV Vorschriften, DGUV Regeln, DGUV Informationen und DGUV Grundsätze.

Die DGUV hat eine Transferliste mit den alten und den neu vergebenen Nummern bereit gestellt.

Stand: 05.06.2014
 

Gesundheitsförderung:

Auseinandersetzungen und Konflikte am Arbeitsplatz kommen häufig vor – zwischen Kolleg(in)en genauso wie zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern. Können Konflikte nicht gelöst werden führen sie unter Umständen zu bleibender Mißstimmung oder eskalieren im schlimmsten Fall zu Mobbing. Neben der gesundheitlichen Beeinträchtigung der betrofffenen Personen führt Mobbing auch zu negativen Auswirkungen auf den betrieblichen Erfolg durch Leistungseinbußen, Fluktuation und Imageverlust.

Die Mobbing-Hotline Baden Württemberg bietet telefonische Erstberatung für Menschen, die sich von Mobbing betroffen fühlen und Informationen für Betriebe.

http://www.mobbing-hotline-bw.de/index.php?id=8

Stand: 19.05.2014
 

Gesundheitsförderung:

2013 war der Krankenstand so hoch wie seit 14 Jahren nicht mehr! Das hatte die Auswertung von Daten der 4,1 Millionen TK-Versicherten ergeben. Gründe für das Fehlen sind nach wie vor besonders oft psychische Störungen, Atemwegserkrankungen, Krankheiten des Bewegungsapparates und Verletzungen. Detaillierte Zahlen finden Sie im „TK-Gesundheitsreport 2014 – Teil 1: Arbeitsunfähigkeit“

Stand: 03.04.2014
 

Brandschutz:

Zum betrieblichen Brandschutz gehören unter anderem eine regelmäßige Unterweisung aller Beschäftigten und eine Ausbildung von Brandschutzhelfern. Die Notwendigkeit zur Bestellung von Brandschutzhelfern ergibt sich unter anderem aus der Arbeitsstättenregel ASR A2.2 „Maßnahmen gegen Brände“ Abschnitt 6.2 „Brandschutzhelfer“. Diese Information gibt eine Übersicht zu den Inhalten und zum Umfang der Ausbildung von Brandschutzhelfern:

Ausbildung Brandschutzhelfer

 Stand: 03.03.2014
 

Arbeitsschutz :

Entwurf einer neuen Betriebssicherheitsverordnung – die Arbeitsmittel- und Anlagensicherheitsverordnung:

Mit der Überarbeitung und Neustrukturierung soll eine Bereinigung der BetrSichV von widersprüchlichen oder überschneidenden Inhalten mit anderen Rechtsnormen erfolgen. So soll das Explosionsschutzdokument, das bislang aus der Gefährdungsbeurteilung nach Gefahrstoffverordnung und Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) resultierte nur noch an einer Stelle umfassend geregelt werden, nämlich in der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV).

Die Abgrenzung zum Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) soll deutlicher werden, um die Bereitstellung und die betriebliche Nutzung klarer voneinander zu unterscheiden.

Doppelregelungen, zum Beispiel hinsichtlich der Prüfung von Arbeitsmitteln, sollen beseitigt sowie die Schnittstellen zu anderen Rechtsvorschriften besser gestaltet werden.

Link zur Seite BMAS – Referentenentwurf

Stand: 12.02.2014
 

Änderung des Arbeitsschutzgesetztes :

Die Bundesregierung hat neben der Neuordnung der bundesunmittelbaren Unfallkassen auch Änderungen im Arbeitsschutzgesetz beschlossen. Danach sind auch psychische Belastungen bei einer Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen. Im Ausschussverfahren wurde u.a. die Streichung der Kleinbetriebsklausel in § 6 ArbSchG durchgesetzt.

Mit der Änderungen des Arbeitsschutzgesetzes wurde klargestellt, dass ausdrücklich auch die psychischen Belastungen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zuermitteln sind.

In § 4 Nr. 1 ArbSchG wird die Gesundheitsgefährdung klarstellend als „physische und psychische“ definiert.
In § 5 Abs. 3 ArbSchG wird die Aufzählung der Gefährdungsfaktoren, die im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen sind, um „psychische Belastungen bei der Arbeit“ erweitert.

Stand: 04.11.2013
 

Gefahrgut: 

ADR_2013_Änderungen

Stand: 03.01.2013