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Gefahrstoffe

Mutterschutzgesetz und Gefahrstoffe

Die Regelungen zum Mutterschutz wurden komplett überarbeitet. Damit verbunden sind grundlegende Änderungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen. Der Arbeitgeber muss im Rahmen der arbeitsplatzbezogenen Gefährdungsbeurteilung auch prüfen, ob für Schwangere eine „unverantwortbare Gefährdung“ vorliegen kann. Über Ihr Gefahrstoffverzeichnis sollten Sie schnell erkennen können, ob und wo in Ihrem Betrieb Gefahrstoffe verwendet werden, die eine besondere Gefährdung darstellen. Folgende Gefahrenhinweise zeigen eine besondere Gefährdung an: Wirkung auf oder über Laktation; Reproduktionstoxisch, Kategorie 1A, 1B oder 2; Keimzellenmutagen,

Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen

Die TRGS 400 beschreibt Vorgehensweisen zur Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung nach § 6 GefStoffV. Sie bindet die Vorgaben der GefStoffV in den durch das Arbeitsschutzgesetz (§§ 5 und 6 ArbSchG) vorgegebenen Rahmen ein. Die TRGS 400 beschreibt unter anderem, detailiert: Organisation der Gefärdungsbeurteilung Informationsbeschaffung Grundsätze der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung Bewertung der Gefährdungen Die Dokumentation TRGS 400 Für die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung ist der Arbeitgeber verantwortlich. Die Gefährdungsbeurteilung darf nur von fachkundigen Personen durchgeführt werden. AGU-Konzept übernimmt

Gefahrstoffverordnung – Umgang mit cmr-Stoffen

Gesetzliche Grundlagen Gefahrstoffverordnung § 14: Der Arbeitgeber muss ein Verzeichnis über die gegenüber krebserzeugenden, erbgutverändernden und fruchtbarkeitsgefährdenden Stoffen exponierten Beschäftigten führen. Es muss Angaben zur Höhe und Dauer der Exposition enthalten und 40 Jahre aufbewahrt werden. Beschäftigten sind beim Ausscheiden aus dem Betrieb die sie betreffenden Auszüge aus dem Verzeichnis auszuhändigen. Zentrale Expositionsdatenbank (ZED) Der Gesetzgeber hat in der Gefahrstoffverordnung weiterhin bestimmt, dass der Arbeitgeber diese Datenspeicherung mit Ihrer Zustimmung auf den zuständigen Unfallversicherungsträger übertragen