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Wasserrecht

Gewässerschutzbeauftragter nach WHG

Unternehmen, die an einem Tag mehr als 750 Kubikmeter Abwasser in ein Gewässer einleiten dürfen (Direkteinleiter), müssen einen oder ggf. mehrere Gewässerschutzbeauftragte bestellen (§ 64 WHG).

Aufgaben die ich als externe Gewässerschutzbeauftragte in Ihrem Unternehmen wahrnehme sind unter anderem:

  • Beratung von Betreiber und Beschäftigten in allen Angelegenheiten, die für den Gewässerschutz bedeutsam sind
  • Regelmäßige Kontrolle der Einhaltung rechtlicher Vorschriften und Auflagen
  • Kontrolle der Abwasseranlagen hinsichtlich Funktion, Wartung und Messungen
  • Unterweisung der Betriebsangehörigen
  • Umgang mit wassergefährdenden Stoffen
  • Mitwirkung bei der Entwicklung geeigneter Verfahren zur Vermeidung und Verminderung des Abwasseranfalls
  • Beratung zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Auch wenn Sie nicht zur Bestellung eines Gewässerschutzbeauftragten verpflichtet sind müssen Sie verschiedene rechtliche Grundlagen beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen beachten.

Grundlage hierfür ist das Wasserhaushaltgesetz (WHG) mit der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV früher VAwS) und der Verwaltungsvorschrift wassergefährdende Stoffe (VwVwS), die konkrete Schutzmaßnahmen in Anhängigkeit von der Menge und der WGK vorschreiben.

Betroffen von den rechtlichen Vorgaben sind nahezu alle Betriebe.

Auch bei kleinen Mengen greifen bereits konkrete Schutzvorschriften.

Sie sind als Unternehmer bei der Verwendung wassergefährdender Produkte immer verpflichtet durch geeignete organisatorische und technische Maßnahmen jede Gewässerverschmutzung zu vermeiden.

Dazu benötigen Sie Kenntnisse über die aktuelle Rechtslage und Informationen über geeignete technische Schutzmaßnahmen für Ihre Betriebssituation.

Wir erstellen ein betriebsspezifisches Konzept zur rechtssicheren und praxisnahen Umsetzung der Schutzanforderungen.